Grauer Star: Kommen Sie doch in einem Jahr wieder…

Zurecht gilt Grauer Star als eine Art Zivilisationskrankheit, denn fast ein Fünftel aller Erwachsenen über 40 Jahre ist weltweit davon betroffen. Ein Vorsorge-Check ab diesem Alter lohnt sich auch deshalb, weil unsere Augen im digital geprägten Alltag besonders beansprucht sind und eine regelmässige Überprüfung des Sehorgans die beruhigende Sicherheit bietet, dass alles in bester Ordnung ist. All jene, die über 40 Jahre alt sind, sollten deshalb nicht verpassen sich beim nächsten Termin zur Vorsorge-Untersuchung anzumelden.

«Kommen Sie doch in einem Jahr wieder vorbei!» Wer im Alter zwischen 40 und 60 Jahren seine Augen regelmässig durch unsere Optometrie-Experten untersuchen lässt, bekommt fast immer diese positive Antwort – und damit auch das gute Gefühl, dass die Augen erneut überprüft wurden. In jenen Fällen, bei denen eine Abweichung von der Norm festgestellt wird, kann man fast immer sanfte Massnahmen ergreifen, ohne dass gleich ein Eingriff nötig ist. Zum Glück ist die Operation von Grauer Star heute grundsätzlich sehr einfach – das Ersetzen der trüben Linse durch ein künstliches Implantat zählt mittlerweile zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen überhaupt. Das Problem bei Grauer Star liegt vor allem in der unmerklichen, schleichenden Verminderung der Sehfähigkeit. Ohne regelmässige Untersuchungen bleiben viele Fälle unerkannt. Je länger die Augenkrankheit bei Betroffenen fortschreitet, desto schlechter stehen die Chancen auf einen guten Behandlungserfolg.

Augenkrankheit Grauer Star – schleichend, aber behandelbar
Bei Grauer Star liegt fast immer eine stoffwechselbedingte Trübung der Augenlinse vor, aber auch Medikamente, Rauchen, frühere Augenverletzungen oder Strahleneinwirkung kommen als Auslöser infrage. Am Anfang der Erkrankung steht fast immer eine unmerkliche Abnahme der Sehschärfe. Leider suchen viele Betroffene erst dann Rat beim Experten, wenn das Sehen bereits zum Problem geworden ist. Vielfach wird das Sehen in dieser Phase durch Blend-Empfindlichkeit oder reduzierte Farb- und Kontrastwahrnehmung begleitet, was das Sehen im Alltag zusätzlich beeinträchtigt. In einem Spätstadium sieht man die Welt wie durch einen grauen Schleier ¬– und je nach Verlauf kann die Augenkrankheit sogar zur vollständigen Erblindung führen. Das ist eigentlich sehr schade, denn wenn man im Frühstadium erkennt, dass eine Abweichung von der Altersnorm vorliegt, lassen sich rechtzeitig Massnahmen dagegen ergreifen.

Unser Vorsorge-Check – Sicherheit für Ihre Augen
Gerade bei Augenkrankheiten wie Grauer Star, Grüner Star oder altersbedingte Makula Degeneration, die über lange Zeit keine Beschwerden verursachen, eignet sich unsere Augenvorsorgeuntersuchung optimal. Mit modernsten Messgeräten untersuchen wir die Augen und nehmen dabei an verschiedenen Stellen Messungen vor, um diese danach mit den Daten der Altersnorm zu vergleichen. Sollte wir wider Erwarten ein Abweichen von der üblichen Altersnorm feststellen, handeln wir unverzüglich und verweisen Betroffene direkt an den Facharzt. Das regelmässige Überprüfen der Augengesundheit funktioniert wie eine gute Versicherung. Ohne grossen Aufwand gibt es Ihnen die beruhigende Gewissheit, dass alles OK ist, und im Fall eines frühzeitigen Hinweises können Sie sich viel unnötige Probleme ersparen. Je mehr Ihre Augen übrigens mit Bildschirmarbeit gefordert sind, umso mehr lohnt es sich, bei uns einen Augen-Check machen zu lassen. Haben Sie Fragen zu Grauer Star oder möchten Sie mehr Informationen rund ums Thema nachhaltige Augenvorsorge? Unsere Optometrie-Experten geben Ihnen fachkompetent Auskunft.